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Praxis
Dr. med. Martha Ritzmann-Widderich - Arno Widderich - Rottweil
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Lediglich 5-10% aller
Brustkrebserkrankungen sind erblich bedingt. Hier ist in der Regel eine eindeutige
familiäre Vorbelastung bekannt. In den übrigen Fällen liegt meist keine erkennbare
einzelne Ursache vor. Allerdings sind heute eine Reihe von Risikofaktoren
bekannt, die das Auftreten der Erkrankung beeinflussen. Neben Umweltbelastungen,
Fehlernährung, Alkohol und bestimmten Medikamenten, sind es vor allem Auswirkungen
bzw. Einwirkung der Östrogene, der weiblichen Geschlechtshormone, die
bei der Entstehung von Brustkrebs eine entscheidende Rolle spielen. Dabei
stellen u.a. bestimmte Produkte des Östrogenstoffwechsels, insbesondere die
16-OH-Östrogene einen Risikofaktor dar, weil sie entartete Zellen zum weiteren
Wachstum anregen. Die 2-OH-Östrogene fungieren als Gegenspieler der 16-OH-Östrogene.
Durch Ermittlung des Verhältnisses der "guten" (2-OH-) und der "schlechten"
(16-OH-) Östrogene läßt sich die Veranlagung einer Frau, Brustkrebs zu bekommen,
besser einschätzen.
Das kann insbesondere auch bei der Entscheidung für oder gegen eine Hormonersatztherapie
in der Menopause oder schon in jüngeren Jahren in Bezug auf die Einnahme der
"Pille" hilfreich sein.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, daß sich einige der erwähnten Faktoren gezielt beeinflussen lassen. Frauen mit erhöhtem Risiko sollten deshalb beispielsweise die Zusammenhänge zwischen Ernährung oder anderen Lebensstilelementen und Brustkrebs kennen.
| Bestimmung
der 16-OH- und 2-OH-Östrogene, Bio-Impedanz-Analyse, ausführlicher
schriftlicher Ergebnisbericht, Beratung incl. gezielter Empfehlungen zur Vorbeugung gegen Brustkrebs |
ca.
112,00 €
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Da es sich um keine Diagnostik zum Nachweis von Krankheiten im Sinne der Sozialversicherung handelt, werden die Kosten von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen. Über die aktuelle Erstattungspraxis privater Krankenversicherungen und der Beihilfestellen informieren wir Sie gerne.